Zur Kenntnis genommen am 23.11.2020
Antrag Grauer Wohnzungsmarkt
Diese Vorlage ist ein Bericht der Verwaltung. Sie wurde zur Kenntnis genommen — es wurde kein Beschluss gefasst.
Was bedeutet das?
Die Linke und die Piratenpartei fordern, dass die Stadt Oldenburg Maßnahmen gegen den 'grauen Wohnungsmarkt' ergreift und Menschen ohne Wohnung mit günstigen Unterkünften versorgt.
- Antragsteller
- Die Linke / Piratenpartei
- Forderung
- Die Verwaltung soll mit Wohlfahrtsorganisationen wie Diakonie und Caritas zusammenarbeiten und ein Konzept nach dem Prinzip 'Housing First' entwickeln. Menschen, die auf dem regulären Wohnungsmarkt keine Wohnung bekommen (wegen Schulden, negative Schufa-Einträge, Drogenproblemen etc.), sollen menschenwürdige Unterkünfte erhalten, die von der Stadt oder einem Wohlfahrtsverband betreut werden.
- Begründung
- Der private 'graue Wohnungsmarkt' verlangt extrem hohe Mieten. Durch städtische oder gemeinnützige Angebote würden diese Preise sinken und Menschen in schwierigen Lebenssituationen hätten eine Alternative.
- Betrifft
-
- · Menschen ohne Wohnung oder in prekären Lebenssituationen
- · Personen mit Schulden oder negativer Schufa
- · Menschen mit Drogenproblemen
- · Vermietende auf dem privaten Markt
- Finanzielle Auswirkungen
- Keine zusätzlichen Kosten für die Stadt geplant. Mieteinnahmen sollen Baukosten (2.500–3.000 Euro pro Quadratmeter) decken. Die Stadt könnte bei den Kosten für die Unterkunft (gegenwärtig bis 13,50 Euro pro Quadratmeter) sogar Geld sparen.
- Themen
- Wohnen · Soziale Gerechtigkeit · Obdachlosigkeit
Diese Zusammenfassung wurde automatisch erstellt. Bei Unklarheiten gilt das Originaldokument.
- Datum
- 23.11.2020
- Beratende Gremien
- Sozialausschuss
- Stadtteil(e)
- Innenstadt
- Genannte Straßen
- Markt