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Analyse Lars Schwarz ca. 8 Min. Lesezeit

34 Thesen, drei Antwortstufen – was der Oldenburger Lokalomat über die Parteien zeigt

Der neue Wahlkompass zeigt mehr als Prozentwerte: wie 13 Parteien antworten, wo Konfliktlinien wirklich verlaufen – und wie unterschiedlich sorgfältig begründet wird.


Update, 15. August 2026: Der Lokalomat-Datensatz wurde nach Erscheinen dieses Artikels deutlich überarbeitet – die Grünen haben alle 34 Begründungen ersetzt, Echt Oldenburg hat 27 nachgeliefert, teils im direkten Widerspruch zur weiterhin hinterlegten Position. Die Zahlen in diesem Artikel beziehen sich auf die Fassung vom 13. August. Details am Ende des Artikels.

Seit dem 12. August ist mit dem Lokalomat Oldenburg ein neuer Wahlkompass für die Kommunalwahl am 13. September 2026 online. 34 kommunalpolitische Thesen können beantwortet und anschließend mit den Positionen von 13 Parteien und Wählergemeinschaften verglichen werden. Die Thesen wurden aus ursprünglich 195 Vorschlägen von Schulen, Vereinen, Initiativen und weiteren Organisationen ausgewählt. Nach Angaben des Organisationsteams wurden die eingereichten Antworten der Parteien nicht redaktionell verändert.

Interessant ist deshalb nicht nur das persönliche Match-Ergebnis. Der zugrunde liegende Datensatz erlaubt auch einen Blick darauf, wie die Parteien antworten, wo tatsächlich politische Konfliktlinien verlaufen und wie ausführlich sie ihre Positionen begründen.

Drei Positionen müssen ziemlich viel Politik abbilden

Im Lokalomat können Nutzerinnen und Nutzer mit „Ja", „Nein", „Neutral" oder „Weiß ich nicht" antworten. Die Positionen der Parteien selbst sind im Datensatz dagegen auf drei Stufen reduziert: „Zustimmung", „Neutral" und „Ablehnung". Besonders wichtige Thesen können zusätzlich stärker gewichtet werden.

Das ist übersichtlich, hat aber einen Preis: Eine politische Position passt nicht immer sauber in drei Schubladen.

Ein gutes Beispiel liefern die Piraten bei der Forderung nach höheren Parkgebühren für größere Fahrzeuge. Formal lautet ihre Antwort Ablehnung. In der Begründung schreiben sie gleichzeitig, eine Staffelung nach Fahrzeuggröße könne sinnvoll sein, sofern sie fair und transparent ausgestaltet werde. Das klingt eher nach einem „Ja, aber" als nach einem eindeutigen Nein.

Ähnlich bei Echt Oldenburg und der Bezahlkarte für Geflüchtete: Die Position ist als Ablehnung hinterlegt. Die Begründung lautet jedoch ausschließlich, die Entscheidung liege beim Land und nicht beim Rat der Stadt. Damit wird vor allem eine Zuständigkeitsfrage beantwortet – nicht zwingend die politische Frage, ob die Bezahlkarte grundsätzlich befürwortet wird.

Auch bei den Grünen zeigt sich die Grenze der Dreierskala: Die Untertitelung von Rats-Livestreams wird formal abgelehnt, die komplette Begründung lautet aber: „Oder mit Gebärdendolmetscher:in?" Wer Untertitel befürwortet, erhält damit rechnerisch eine Gegenposition, obwohl sich aus dem Text eher eine andere Vorstellung von Barrierefreiheit ablesen lässt.

Update, 15. August: Diese und alle weiteren Grünen-Begründungen wurden inzwischen ersetzt – siehe Update am Artikelende.

Für die Interpretation des Lokalomat sind die Begründungen deshalb mindestens so wichtig wie die drei Antwortsymbole.

Wer stimmt wie häufig zu?

Schon die Verteilung der 34 Antworten unterscheidet sich erheblich:

Verteilung der 34 Lokalomat-Antworten je Partei oder Wählergemeinschaft auf Zustimmung, Neutral und Ablehnung
Partei/Wählergemeinschaft Zustimmung Neutral Ablehnung
Volt3211
Grüne2905
PGM2941
Echt Oldenburg2833
Piraten2635
Die Linke2572
SPD2374
WFO16144
BSW14146
FDP101014
BB-OL10168
CDU51712
AfD4426

Das ist kein Links-rechts-Ranking und auch keine Messung politischer Kompromissbereitschaft. Schon die Auswahl und Formulierung der Thesen beeinflusst, wie häufig Zustimmung überhaupt wahrscheinlich ist: Viele Fragen fordern zusätzliche Angebote, mehr soziale Leistungen, Klimaschutzmaßnahmen oder stärkere Regulierung.

Trotzdem zeigt die Tabelle unterschiedliche Antwortstrategien. Volt verwendet „Neutral" fast gar nicht, die Grünen überhaupt nicht. CDU und BB-OL greifen dagegen bei ungefähr der Hälfte ihrer Antworten auf die mittlere Position zurück. Die AfD lehnt mehr als drei Viertel der 34 Thesen ab.

Bei welchen Themen trennt sich das Feld wirklich?

Besonders interessant sind die Thesen, bei denen sich die 13 Teilnehmer ungefähr gleichmäßig verteilen.

Die Ausweitung der Videoüberwachung liefert die sauberste Konfliktlinie: sechs stimmen zu, sechs lehnen ab, eine Gruppierung bleibt neutral. Bei größenabhängigen Parkgebühren stehen vier Zustimmungen acht Ablehnungen gegenüber. Bei der Abschaffung der Bezahlkarte und beim einspurigen Innenstadtring sind es jeweils vier Zustimmungen, zwei neutrale Antworten und sieben Ablehnungen.

Auch die klassische Oldenburger Verkehrsdebatte wird sichtbar: Beim Ausbau von Radwegen zulasten von Autofahrspuren stehen vier Zustimmungen sechs Ablehnungen und drei neutrale Positionen gegenüber. Bei mehr Tempo 30 ist das Feld mit fünf Zustimmungen, vier neutralen Antworten und vier Ablehnungen nahezu dreigeteilt.

Andere vermeintlich kontroverse Themen erzielen dagegen erstaunlich breite Mehrheiten. Zehn von 13 Teilnehmern stimmen beispielsweise der Forderung zu, die Sozialwohnungsquote von 30 Prozent ohne Ausnahme einzuhalten. Ebenfalls zehn unterstützen kostenlosen ÖPNV für Schülerinnen und Schüler, Azubis und Freiwilligendienstleistende.

Gerade solche Ergebnisse sind einer der größten Vorteile des Lokalomat: Kommunalpolitische Konfliktlinien verlaufen teilweise anders, als es das übliche Bild der Parteien aus der Bundespolitik erwarten lässt.

Sehr unterschiedlich ist allerdings, wie viel erklärt wird

Elf der 13 Teilnehmer haben alle 34 Positionen begründet. Beim BSW fehlt genau eine der 34 Begründungen – und der dreizehnte Teilnehmer ist Echt Oldenburg.

Echt Oldenburg bildet eine deutliche Ausnahme: Nur 6 der 34 Antworten enthalten überhaupt einen Erklärungstext. 28 Positionen bestehen lediglich aus Zustimmung, Neutral oder Ablehnung.

Das entspricht einer Begründungsquote von 17,6 Prozent. Beim zweitniedrigsten Wert, dem BSW, sind es 97,1 Prozent; alle anderen Teilnehmer erreichen 100 Prozent.

Damit entsteht auch ein methodisches Problem: Ein prozentuales Match mit Echt Oldenburg kann rechnerisch genauso entstehen wie eines mit CDU, Linken oder Piraten – bei Letzteren lässt sich aber bei jeder einzelnen These nachvollziehen, warum die Position gewählt wurde.

Update, 15. August: Echt Oldenburg hat inzwischen 27 Begründungen nachgeliefert – mehrere widersprechen allerdings der weiterhin hinterlegten Position. Details im Update am Artikelende.

Rechtschreibung und sprachliche Sorgfalt

Da das Lokalomat-Team gegenüber der NWZ ausdrücklich erklärt hat, die Antworten der Parteien nicht verändert zu haben, lässt sich auch die redaktionelle Bearbeitung der eingereichten Texte vergleichen.

Wir haben dabei bewusst konservativ gezählt und zwischen eindeutigen Rechtschreib- und Tippfehlern einerseits sowie Grammatik, notwendiger Zeichensetzung und offensichtlichen Flüchtigkeitsfehlern andererseits unterschieden. Stilistische Vorlieben wurden nicht als Fehler gewertet.

Insgesamt fanden sich dabei 29 eindeutige Rechtschreib- oder Tippfehler und mindestens 81 weitere klare grammatische, zeichensetzerische oder sprachliche Flüchtigkeitsfehler.

Die meisten Rechtschreibfehler fanden sich bei WFO und BB-OL mit jeweils sieben, gefolgt von der Linken mit fünf. Bei Grammatik, Zeichensetzung und Flüchtigkeitsfehlern lagen BB-OL mit 22, die Linke mit 15 und WFO mit 13 vorne.

Bei CDU, FDP, Volt und PGM fanden wir in unserer konservativen Prüfung dagegen keinen eindeutig zu wertenden Rechtschreibfehler und auch keinen eindeutigen Fehler der zweiten Kategorie.

Echt Oldenburg ist erneut ein Sonderfall: In lediglich 124 Wörtern aus sechs Begründungen fanden sich bereits zwei Rechtschreib- beziehungsweise Tippfehler und vier weitere sprachliche Auffälligkeiten – darunter das doppelte „nicht nicht". Wegen der extrem kleinen Textmenge wäre daraus aber kein seriöses Rechtschreib-Ranking abzuleiten.

Dieselbe Vorsicht gilt allerdings für alle absoluten Fehlerzahlen, denn die eingereichten Textmengen unterscheiden sich erheblich: PGM, Piraten, BB-OL, AfD und Linke liegen mit jeweils über 1.000 Wörtern vorn, die CDU bei gut 900, Volt bei knapp 800 – WFO und FDP haben dagegen nur rund 500 Wörter eingereicht, Grüne und SPD knapp 600. Wer länger und freier formuliert, sammelt absolut zwangsläufig mehr Gelegenheiten für Fehler als wer normierte Kurzblöcke abgibt. Auch aus diesen Zahlen ergibt sich deshalb kein Fehler-Ranking, sondern ein Hinweis auf sehr unterschiedliche Arbeitsweisen.

Auffällig ist nämlich: Die vier fehlerfreien Teilnehmer – CDU, FDP, Volt und PGM – gehören zugleich zu den Teilnehmern mit der stärksten Textstandardisierung, um die es im nächsten Abschnitt geht. Fehlerfreie Normtexte und fehlerbehaftete, heterogene Texte sind damit zwei Seiten derselben Beobachtung: Sie zeigen vor allem, wie stark die Antworten vor der Einreichung redigiert wurden – nicht, wie sorgfältig eine Gruppierung Kommunalpolitik betreibt.

Wurden die Texte mit KI geschrieben?

Das lässt sich aus dem veröffentlichten Material nicht zuverlässig feststellen.

Eine seriöse Aussage wie „Diese Partei hat ihre Antworten mit 80-prozentiger Wahrscheinlichkeit mit ChatGPT erstellt" wäre mit einer reinen Textanalyse nicht belastbar. Kurze Texte, redaktionelle Vorlagen, einheitliche Zeichenvorgaben und nachträgliche menschliche Bearbeitung machen klassische KI-Detektoren gerade in diesem Fall wenig aussagekräftig.

Messbar ist aber die sprachliche Standardisierung – und dort gibt es deutliche Unterschiede.

Bei den Piraten liegen beispielsweise alle 34 Begründungen zwischen 20 und 40 Wörtern, 26 der 34 Texte bestehen aus genau drei Sätzen. Bei PGM haben die 34 Begründungen im Durchschnitt rund 34 Wörter, die Streuung beträgt lediglich etwa vier Wörter. Bei der CDU liegen 33 von 34 Antworten zwischen 20 und 40 Wörtern und sämtliche Texte bestehen aus zwei oder drei Sätzen.

Bei Volt beginnen 33 von 34 Begründungen mit „Volt Oldenburg …" und folgen häufig einem ähnlichen Aufbau aus Position, kurzer Erklärung und Programmverweis.

Piraten, PGM, CDU und Volt weisen damit die stärkste Template- beziehungsweise Batch-Standardisierung im Datensatz auf; bei der AfD ist sie ebenfalls erhöht. Deutlich heterogener wirken dagegen beispielsweise die Texte von Grünen, WFO, FDP und BB-OL.

Solche Muster sind mit einer systematischen oder auch KI-gestützten Erstellung vereinbar, beweisen diese aber nicht. Genau dieselben Merkmale können durch ein sorgfältiges Redaktionsteam, gemeinsame Textvorlagen oder eine einzelne Person entstehen, die alle Antworten konsequent überarbeitet hat.

Umgekehrt beweisen Tippfehler, Satzabbrüche und wechselnde Schreibstile natürlich auch nicht, dass keine KI beteiligt war.

Der Prozentwert ist nur der Anfang

Der Lokalomat erfüllt damit vor allem dann seinen Zweck, wenn man nach dem Match nicht beim Prozentwert aufhört.

Die 34 Thesen zeigen tatsächlich einige klare politische Unterschiede in Oldenburg – besonders bei Verkehr, Videoüberwachung, Klima, sozialer Infrastruktur und der Frage, wie stark die Stadt regulierend eingreifen soll. Gleichzeitig zeigt ein Blick in den Datensatz, wie viel Information verloren geht, wenn komplexe Begründungen auf Zustimmung, Neutral und Ablehnung reduziert werden.

Der interessanteste Teil des Lokalomat sind deshalb möglicherweise gar nicht die 65, 72 oder 84 Prozent Übereinstimmung am Ende. Es sind die Begründungen darunter – sofern eine Partei welche abgegeben hat.

Update vom 15. August: Der Datensatz wurde nachträglich überarbeitet

Der Lokalomat-Datensatz wurde nach Veröffentlichung dieses Artikels noch einmal deutlich verändert. Ein vollständiger Abgleich der Datendatei vom 15. August mit der Fassung vom 13. August zeigt zunächst: Die hinterlegten Positionen auf der Dreierskala sind bei allen 13 Teilnehmern und allen 34 Thesen unverändert geblieben. Die Antwortverteilung in der Tabelle oben und die Thesen-Auswertungen gelten deshalb für beide Fassungen.

Massiv überarbeitet wurden dagegen die Begründungen. Die Grünen haben sämtliche 34 Texte ersetzt; die neuen Begründungen sind im Schnitt deutlich länger (27,8 statt 17,6 Wörter) und einheitlicher als zuvor. Echt Oldenburg hat 27 Begründungen nachgeliefert und eine weitere ersetzt: Statt 6 von 34 sind nun 33 von 34 Positionen begründet, die Begründungsquote steigt von 17,6 auf 97,1 Prozent, der Textumfang von 124 auf 788 Wörter.

Besonders problematisch ist die Überarbeitung bei Echt Oldenburg, weil mehrere neue Begründungen der weiterhin für die Berechnung verwendeten Position direkt widersprechen:

  • Bei mehrsprachigen Verwaltungsleistungen ist weiterhin „Zustimmung" hinterlegt – die Begründung beginnt jedoch mit „Nein".
  • Größenabhängige Parkgebühren sind weiterhin als Zustimmung gespeichert, während der Text sie wegen des bürokratischen Aufwands ausdrücklich ablehnt („Nein, das wäre ein viel zu großer bürokratischer Aufwand").
  • Beim Schwammstadt-Prinzip und beim Ziel der Klimaneutralität 2035 ist jeweils weiterhin Zustimmung hinterlegt, obwohl die neuen Begründungen ausdrücklich mit „Neutral" beginnen.
  • Umgekehrt wird ein städtischer Begegnungsort für Religionsgemeinschaften formal abgelehnt, während die Begründung mit „Ja, ‚Häuser der Religionen' sind wichtig" beginnt.

Da der Lokalomat für sein prozentuales Ergebnis die hinterlegte Kategorie und nicht den Sinn der Begründung verwendet, können solche Widersprüche das Match-Ergebnis unmittelbar verfälschen: Wer mehrsprachige Verwaltungsleistungen ablehnt, bekommt mit Echt Oldenburg rechnerisch eine Gegenposition angezeigt – obwohl die Partei im Begründungstext dasselbe sagt wie er.

Auch zwei der oben zitierten Beispiele betreffen die ausgetauschten Texte. Die Grünen-Begründung „Oder mit Gebärdendolmetscher:in?" existiert in der neuen Fassung nicht mehr; an ihre Stelle ist ein längerer Text getreten, der sich für Untertitel auch bei Ausschusssitzungen ausspricht – die hinterlegte Position bleibt dennoch Ablehnung. Und die neue Echt-Oldenburg-Begründung zur Bezahlkarte beginnt nun wörtlich mit „Neutral", während weiterhin Ablehnung gespeichert ist. Beide Beispiele für die Grenzen der Dreierskala haben sich durch die Überarbeitung also nicht erledigt, sondern verschärft.

Hinzu kommt ein Transparenzproblem: Auf der Lokalomat-Seite selbst wird die Überarbeitung bislang nicht kenntlich gemacht (Stand: 15. August). Gerade in den ersten Tagen nach dem Start und der begleitenden Medienberichterstattung dürfte aber ein erheblicher Teil der Nutzerinnen und Nutzer den Vergleich bereits durchgeführt und die Begründungen gelesen haben – auf Basis von Texten, die es in dieser Form nicht mehr gibt. Ein sichtbarer Versionshinweis („Begründungen am 15. August aktualisiert") würde das mit wenig Aufwand lösen. Die zugrunde liegende Software OpenElectionCompass ist quelloffen – eine solche Änderungshistorie wäre dort auch als Funktion für alle künftigen Wahlkompasse denkbar.

Die Überarbeitung macht damit den zentralen Befund dieses Artikels noch deutlicher: Die Begründungstexte sollten redaktionell kontrolliert werden – und der Prozentwert allein gibt nicht immer zuverlässig wieder, welche politische Position tatsächlich beschrieben wird.

Methodischer Hinweis: Datengrundlage dieser Auswertung ist die am 13. August 2026 veröffentlichte Lokalomat-Datendatei mit 34 Thesen und 13 Teilnehmern; der Abschnitt „Update vom 15. August" beruht auf einem vollständigen Abgleich mit der überarbeiteten Datendatei vom 15. August 2026. Der Lokalomat Oldenburg basiert auf der Open-Source-Software OpenElectionCompass. Antwortverteilungen, Begründungsquoten, Wortmengen und Standardisierungsmaße wurden direkt aus dieser Datendatei berechnet. Die Fehlerzählung ist eine konservative redaktionelle Auswertung und kein automatischer Rechtschreibtest. Die Analyse möglicher KI-Nutzung bewertet ausschließlich messbare sprachliche Standardisierung; sie erlaubt keinen Nachweis und keine belastbare Wahrscheinlichkeit für den Einsatz eines LLM.